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Flowmedia GmbH
Nacura
Pablo


Hallo liebes Tierheim-Team!

 

Vor nun knapp 5 Monaten haben wir den sehr scheuen Kater Pablo zu uns nach Hause geholt und es ist allerhöchste Zeit, dass wir Euch erzählen wie es ihm und natürlich auch uns seit dem ergangen ist. Vorab eins: Wir können immer noch kaum glauben, was für ein verschmuster Wildfang aus dem kleinen schüchternen Angsthasen geworden.

 

Sein Tagesablauf sieht ungefähr wie folgt aus. Nachdem er nachts ca. ¼ des Bettes für sich erobert hat, wird morgens vorm Aufstehen ausgiebig gekuschelt, „geknutscht“ und geschmust. Danach wird nach einem kurzen Frühstück die Wohnung inspiziert, durchs Fenster beobachtet, wer sich draußen schon herumtreibt und kontrolliert, ob noch alle Spielmäuse da sind. Sollten es irgendwelche Fliegen, Schnacken oder sonstigen Tiere gewagt haben, in die Wohnung einzudringen, so werden diese unermüdlich gejagt und eliminiert. Nach getaner Arbeit wird ein ausgiebiges Nickerchen gemacht, bis wir von der Arbeit nach Hause kommen. Dann werden wir schon laut maunzend erwartet und es ist Schmusen und Spielen angesagt. Pablo liebt es, wenn wir seine Spielmäuse (aber nur die bunten, die auch „klappern“) durch die Wohnung schmeißen und er sie wiederbringt. Also nix „Stöckchen holen“ sondern „Mäuschen holen“.

Danach eine kleine Stärkung und ab nach draußen, denn Pablo hat vor 4 Wochen endlich den entscheidenden Schritt getan und über seine Katzentreppe die große weite Welt für sich entdeckt und uns auch prompt mit der ersten echten Maus beglückt. Vor 5 Wochen waren wir noch sicher, dass er sich nie trauen wird den Balkon (1.Etage) zu verlassen und heute hüpft er ganz selbstverständlich seine Treppe hoch und runter.

Nach den Streifzügen durch sein Revier ist erneut Spielen angesagt, bis der kleine Mann sich erschöpft auf dem Sofa ankuschelt dort bleibt, bis es Zeit ist, ins Bett zu gehen, wo er uns dann in den Schlaf schnurrt.




Wir können nur jedem raten, auch den Katzen eine Chance zu geben, die zurückhaltend sind und nicht gleich auf jeden Besucher zu gehen. Vielleicht brauchen diese Katzen in ihrem neuen Zuhause auch etwas mehr Zeit sich einzuleben, so wie unser Pablo, aber dafür bekommt man jeden Entwicklungsschritt viel bewusster mit (z. B. das erste Mal begrüßt werden, das erste Mal im Bett ankuscheln oder das erste Mal schnurrend auf den Schoß springen und schmusen). Alles Dinge, die eigentlich nicht ungewöhnlich klingen, aber für eine Katze, die ihr Leben lang im Tierheim war und nie eine wirklich enge Bindung zu einem Menschen aufbauen konnte oder aber schon schlechte Erfahrungen machen musste, ganz viel Mut und Vertrauen erfordern.

 

Und wir sind mächtig stolz, dass Pablo uns sein Vertrauen schenkt und er uns jeden Tag zeigt, dass er uns offensichtlich genauso in sein Herz geschlossen hat, wie wir ihn in unsere Herzen!! J


Viele liebe Grüße senden Euch

 

Uwe, Silke und Pablo (allerdings mittlerweile in Abwesenheit, denn es war sooo langweilig, beim Schreiben zuzusehen. Keiner hat Mäuse geworfen, keiner hat mit ihm gekuschelt, beim Schreiben helfen durfte er auch nicht, also ab nach draußen)

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